Nachdem der Entschluss gefallen war,dass ich ein Jahr ins Ausland gehen wuerde,kam die schwerste aller Entscheidungen:wohin und mit welcher Organisation?Es gibt in Deutschland bestimmt ueber 70 verschiedene Austauschorganisationen und daraus die "richtige" rauszusuchen ist schon ein hartes Stueck arbeit.Ich verschwand also fuer ein paar Monate erstmal in einem Berg Prospekten von den diversen Organisationen.
Aber wohin sollte es denn eigentlich gehen?Es werden Austauschprogramme mit so gut wie jedem erdenklichen Land angeboten und sich da fuer nur eins zu entscheiden war dann doch zuviel verlangt.
Also musste eine Organisation her,die mir die Laenderwahl abnahm.Da blieben auf einmal nur noch zwei Organisationen uebrig:AFS und YFU.Die Unterlagen von YFU waren zuerst da,also war meine Entscheidung gefallen.Meine Laenderliste sah so aus:
1.Australien
2.Kanada
3.Sued-Afrika
Das Bewerbungsgespraech kam und ging...Es war gar nicht "schlimm".Aber bald darauf kam der Brief.Fuer meine Laender konnten sie mir keinen Platz anbieten,aber wenn ich noch in ein anderes Land wollte wuerden sie mich gerne nehmen.Warum also nicht USA?
Anfang Februar ging es dann auf zur VBT in Geesthacht,was bestimmt eine der lustigsten und lehrreichsten Wochen meines bisherigen Lebens war.
Im Sommer gab es nochmal ein kleines Sommerlager und dann wurden wir auf ins Abenteuer geschickt.
Ich denke,dass ich von YFU sehr gut auf das Austauschjahr vorbereitet wurde und auch hier in den USA kann ich mich ueber die Betreuung nicht beschweren.
Dazu ist auch noch zusagen,dass YFU eine der wenigen ehrenamtlichen Organisationen in Deutschland ist.